Pension Hubertus Zell am See

Zell am See / Österreich
September 2004

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Zell am See
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Tag 6 - St. Johann

Heute morgen bewaheiteten sich unsere Befürchtungen mit dem Wetter, es war Nebelig und in der Nacht hatte es geregnet.

Wir frühstückten nocheinmal ausgiebig, zahlten unser Zimmer und verabschiedeten uns etwas wehmütig von Beate und Bernd. Ihr Slogan “Als Gast kommen, als Freunde gehen” stimmt 100 Prozent. Wir kommen wieder, irgendwann.

Auf der Rückfahrt wollten wir noch nach St. Johann in Tirol. Hier war ich als Kind mit meinen Eltern. Damals war es ein super Urlaub für mich, an den ich noch oft denken muss. Ich wollte mal sehen, was sich in den ganzen Jahren alles getan hat. Die Fahrt von Zell am See nach St. Johann in Tirol dauert ca. 1 1/2 Stunden. In St. Johann in Tirol angekommen, stelle ich fest, dass sich einiges getan hat, vieles aber noch genau so aussieht wie früher.

St. Johann
St. Johann Marktplatz

Im Ort ist Herbstfest mit Almabtrieb. Leider war dieser schon gestern. Heute morgen spielt auf dem Ortsplatz eine Band zum Frühschoppen.
Wir suchen noch die Pension, in der ich damals mit meinen Eltern gewohnt habe.
Die Pension Sonnleitn sieht immer noch so aus wie früher. Nur ein Anbau ist hinzu- gekommen.

Wir essen noch im hiesigen Mc Donalds zu Mittag und machen uns auf den Weg.
Noch einmal für unter einen Euro tanken (heul...) und ab geht es auf die Autobahn.

Kurz vor München ist Stau und wir stehen mitten drin. Nach 1 1/2 Stunden geht es weiter. Im Radio hören wir, das auf dem Münchener Ring Stau ist.
Wir entschließen uns, trotz des Münchener Oktoberfestes einmal quer durch die Stadt zu fahren, um den Stau (30 Kilometer) zu umgehen. Das klappt, wir brauchen einmal durch die Stadt ca.40 Minuten. Puh, glück gehabt.
Kurz vor Würzburg und vor Kassel gab es noch Staus, in dem wir jeweils 1 Stunde gewartet haben.

Um 23.30 Uhr erreichen wir Georgsmarienhütte und fallen völlig fertig ins Bett.

Es war ein schöner Urlaub, trotz des Wetters.....

Fazit:

Zell am See ist immer eine Reise wert, egal ob Sommer oder Winter.

Das Wetter war zwar streckenweise Sch...., aber man kann auch bei Regen viel unternehmen.

Wer gutes, günstiges Essen mag, ist im Kupferkessel bestens aufgehoben.

Gut übernachten kann man bei Beate und Bernd in der Pension Hubertus.

Von Georgsmarienhütte (bei Osnabrück) benötigt man zwischen 8 und 13 Stunden, je nach dem wie viel Stau auf der Strecke ist.

Gesehen haben sollte man:

Kapruner Stausee
Großglockner Hochalpenstraße
Kitzsteinhorn
Eisriesenwelt

Etwas weniger interessant:

Krimmler Wasserfälle
Bischofshofen
Und wegen der Abzocke beim Fahrpreis den Hausberg in Zell, die Schmittenhöhe

Und nun ab zu...

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(c) 2007 Andree Neumann

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