Pension Hubertus Zell am See

Zell am See / Österreich
September 2004

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Zell am See
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Tag 5 - Großglockner

Heute wollen wir die Großglockner Hochalpenstraße abfahren. Da an diesem Tag die Oldimer Traktor WM auf der Strecke stattfindet und diese bis 11.00 Uhr gesperrt ist, haben wir noch ein wenig Zeit, um gemütlich zu frühstücken und ein paar Einkäufe in der Stadt zu tätigen.

Pünktlich um 11.00 Uhr sind wir an der Mautstation. Das befahren der Strecke kostet pro PKW 26 € und für Motorräder 17 €.
Das Geld ist gut angelegt, denn man fährt vorbei an wunderschönen Landschaften.

Großglockner

Die Strecke windet sich in Serpentinen den Berg bis auf 2.571 Meter hinauf. Ständig sind rechts und links der Fahrbahn kleine Parkbuchten. Von diesen Buchten hat man einen Prima Überblick über die unter einem verlaufende Strecke.
Beim wieder anfahren ist allerdings der von hinten kommende Verkehr zu beachten, denn der kommt an einigen Stellen ziemlich schnell um die Ecke. Auch die zahlreich vorhandenen Motorradfahrer, von denen einige versuchen einen neuen Streckenrekord zu schaffen.

An diesem Tag machten aber die zu überholenden Trecker die größten Probleme ;-)

Der höchste Punkt der Großglockner Hochalpenstraße, etwa auf halber Strecke zur Kaiser Franz Josefs Höhe ist die Edelweißspitze (2.571 Meter). Hier hat man einen Panoramablick auf mehr als 30 dreitausender.

Großglockner

Blick auf die Serpentinen

Großglockner
Großglockner

Blick von der Edelweißspitze zum Parkplatz

An diesem Tag herrschte hier oben der Ausnahmezustand. Alles stand voller Trecker, Oldtimer und Werkstattwagen.
Wir werden am Abend wiederkommen, wenn es nicht mehr so voll ist.

Weiter ging es jetzt wieder Tal abwärts in das Bundesland Kärnten. Die Grenze verläuft genau am so genannten Hochtor auf 2.500 Meter Höhe. Vorbei an vielen Lehrwegen und Informationstafeln, ging es wieder runter bis auf ca. 1.900 Meter.

Bei jeder Rast hörte man das Pfeifen der Murmeltiere.
Irgendwann biegt man rechts ab in Richtung Kaiser Franz Josefs Höhe. Von nun an geht die Strecke wieder Bergauf. Die Strecke ist kompakter gebaut. Ständig kommen Reisebusse von oben entgegen. Man muss höllisch aufpassen. Wer keine Kuvenfahrten mag, sollte die ganze Tour lieber lassen. Auch auf die Technik muss geachtet werden. Immer in niedrigen Gängen den Berg runter und den Motor bremsen lassen. Nichts ist schlimmer wie eine geplatzte Bremsscheibe auf der Talfahrt wegen Überhitzung. Rums ist man den Abhang runter. Auch der Motor wird recht warm, je nach Außentemperatur.

An der Kaiser Franz Josefs Höhe (2.369 Meter) angekommen, fahrt durch bis zum Parkhaus. Dieses ist kostenlos (ist auch das einzigste was da oben kostenlos ist, alles andere ist höllisch teuer).

Auf der Kaiser Franz Josefs Höhe kann man die Reste des Pasterzen Gletschers anschauen. Die Reste deshalb, weil als ich als Kind hier war (so vor 15 Jahren) war der Gletscher viel weiter unten. Hab das noch mal anhand von Fotos verglichen.

Pasterze am Großglockner
Glockner mit Pasterze

Von der Aussichtsplatform kann man auch gaaaanz possierliche Tierchen beobachten, die Murmeltiere. Sie werden dort von den Besuchern, mit den vorher im Laden teuer gekauften Broten, fett gefüttert. Mit einem Schrägaufzug kann man hinunter zum Gletscher fahren.
Wir hielten uns hier gute zwei Stunden auf. Auf der Rückfahrt in Richtung Edelweißspitze stoppten wir noch diverse male um die schöne Aussicht zu genießen.
Auf der Rückfahrt war auf der Edelweißspitze nicht mehr soviel los, so dass wir endlich einen Blick von der Spitze auf die dreitausender werfen konnten.

Auf der Rückfahrt stoppten wir noch am Kupferkessel um zu essen.

Am Abend bezog sich der Himmel wieder und für den nächsten Tag wird schlechtes Wetter vorhergesagt. Wir reisen morgen ab.

Dieser Tag verging viel zu schnell......

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