Pension Hubertus Zell am See

Zell am See / Österreich
September 2004

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Zell am See
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Tag 1 in Zell am See

Um 1.30 Uhr in der Früh klingelte der Wecker. Ich hasse so früh aufzustehen. Um 2.00 Uhr waren wir auf der Bahn. Die Fahrt verlief eigentlich ziemlich ereignislos. Haben nur kurz vor Österreich einmal für 30 Minuten im Stau gestanden.

Um 10.30 Uhr standen wir schon vor der Pension. Wir sind echt gut durchgekommen.

Pension Hubertus_

Die Pension Hubertus erwies sich als ein super Glücksgriff. Beate, die Besitzerin der Pension begrüßte uns herzlich mit einem Schnaps. Nach der langen Fahrt tat der echt gut. Der Slogan des Hauses lautet:

“Als Gäste kommen, als Freunde gehen”

Und das ist wirklich so. Bei Beate und Bernd hat man das Gefühl, Urlaub in der Familie zu machen.

Im Winter hat das Haus den Vorteil, direkt an der Seilbahn zu liegen. Zum See sind es ca. 5 Minuten. In direkter Umgebung befinden sich viele Restaurants.

Unser Zimmer war zwar klein, aber gemütlich. Es hatte einen riesen Balkon (auf dem Foto ist es der Balkon über dem Eingang in der 2 Etage) und einen super Ausblick auf die Berge.
Das Wetter war (noch) super. Wolkenloser Himmel. Beate fragte was wir heute unternehmen wollten und meinte, dass am Abend das Wetter umschlagen wird. Wir sollten heute lieber schon den Hausberg (die Schmittenhöhe) besuchen, wer weis wann das Wetter wieder besser wird.
So beschlossen wir, nach einer Stärkung in der Stadt, direkt mit der Seilbahn auf den Berg zu fahren.
Der Preis für die ca. 15 minütige Fahrt beträgt 17.30 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Nicht gerade günstig, aber die einzigste Möglichkeit, außer wandernd auf den Berg zu kommen. Für wandern fehlte die Zeit, es war ja schon nach Mittag, so dass ich zähneknirschend den Fahrpreis bezahlte.
Oben angekommen wurden wir mit einem atemberaubenden Fernblick belohnt. Man wird regelrecht von dem Panorama überwältigt.

Berg Panorama in Zell am See Strandkorb

Nach einem großen Rundgang auf dem Gipfel, fanden wir diesen Strandkorb und genossen den herrlichen Ausblick auf die Alpen. Entspannung pur.......
Die Zeit verging wie im Fluge.

Blick_ins_taal

Um 17.00 Uhr fuhren wir wieder runter ins Tal um am See noch ein wenig an der Promenade spazieren zu gehen.
Der See ist recht groß. Im Sommer kann man auch in ihm schwimmen. An der Promenade liegt auch das Grand Hotel, wo es zum Nachmittagstee auch noch stilgerechtes Pianogeklimper gibt.
In der Fußgängerzone befinden sich viele
Geschäfte, die zum bummeln einladen.
Wir genehmigten uns noch ein Radler und gingen zurück zur Pension.

Essen waren wir im “Kupferkessel”, einem nur auf dem ersten Blick normalen Restaurant, aber dazu später mehr...
In diesem Restaurant gibt es eigentlich alles auf der Karte, von griechisch, über italienisch (super Pizzen) bis hin zum typischen Grillteller. Auch die landestypischen Mehlspeisen fehlen nicht.
Ich gehnemigte mir einen riesigen Grillteller, Roswitha eine Nudelplatte.

Das unnormale an diesem Restaurant, ist das Klo...
Die Örtlichkeiten sind überall mit Witzen beklebt, selbst an der Decke, in der Toilette, auf dem Boden, überall gibt es was zu sehen. Da kann der “Gang” schon mal etwas länger dauern.
“Schatz, wenn Du mich suchst, in bin auf dem Klo”
Alle Witze bekommt man auf DIN A4 Blättern auch beim Kellner. Lohnt sich...

Als wir das Restaurant verließen, regnete es. Na super......
Beate hatte leider Recht behalten.

Da wir heute schon recht früh auf den Beinen waren, gingen wir zeitig ins Bett.

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(c) 2007 Andree Neumann

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