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2003 haben wir mit unseren Freunden eine Rafting Tour mit Air Raft auf dem Köprülü Fluss unternommen. Leider gibt es von dieser Tour keine Foto`s, daher mein erster Tipp: Nehmt eine wasserdichte Einwegkamera mit. Ihr werdet Euch sonst ärgern, garantiert.
Die Tour hatte damals 35€ gekostet. Absolut gerechtfertigt. Los ging es morgens um 8.00 Uhr. Wir fuhren mit dem Bus zum Basiscamp von Air Raft. Dort haben wir die Schwimmwesten und Helme bekommen und sind den Berg rauf zum Einstieg gefahren. Oben angekommen wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Es passen 6 bis 8 Leute in ein Boot. Im Boot werden die Leute nach Gewicht und Kraft verteilt. Die Männer nach vorne und die Frauen nach hinten. Im Boden des Bootes sind Schlaufen für die Füße angebracht. Diese werden auch dringend benötigt. Als Kleidung eignet sich am besten eine kurze Hose, T-Shirt und alte Turnschuhe, wegen dem Halt. Nass wird man auf jeden Fall :-)
Als erstes bekamen wir die Kommandos beigebracht, die nötig sind um das Boot im Team zu steuern. Die Kommandos werden vom Bootsführer gegeben, der mit einem Paddel am Heck des Bootes sitzt und es versucht zu steuern. Als nächstes wurde ein Schlachtruf geprobt. Wir waren die Ninjaturtels (wir haben uns den Namen nicht ausgedacht). Los ging es...... Mit der ersten Wasserschlacht, denn es kamen Boote von einem anderem Rafting Anbieter vorbei.
Nun ging es aber wirklich los. Schnell erreicht man die ersten Stromschnellen und muss die einstudierten Kommandos das erste mal ausführen. Es ging völlig in die Hose.
Der Köprülü hat eine Schwierigkeit zwischen 2 und 4 auf der Internationalen Einstufung für Rafter. Teilweise geht es ganz schön ab.
Diverse Wasserschlachten später und völlig ausgehungert kamen wir an der Versorgungsstation an. Es gab gegrilltes und Bier, lecker...
Nach 1 1/2 Stunden Pause ging es weiter. Air Raft ist der einzige Raftinganbieter, der den Fluss bis hinter die Brücke befahren darf. Get Wett z.B. muss eine Haltestelle früher die Boote aus dem Wasser holen.
Die letzte Stromschnelle ist auch die schwierigste mit der Stärke 4,5. Nach dieser Stelle, hat der Fluss die Stärke 6 und ist unbefahrbar. Drei Franzosen, echte Profis, haben einmal versucht diesen, auch vom Festland uneinsehbaren Slotcanyon zu befahren und bezahlten es mit dem Leben. An dieser Stelle haben wir die Boote aus dem Fluss geholt und auf die Anhänger verladen. Mit dem Bus ging es zurück zum Basiscamp, wo es noch einen Film von uns zu sehen gab. Wir hatten uns schon gewundert, nirgens war ein Fotograf mit an Board. Ne, der stand ja auch auf dem Festland mit ner Videokamera.
Es war eine Geniale Erfahrung und wir hatten mächtig viel Spaß!!!
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