Andrees Reisewelt
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Alanya
 Kleopatra Strand - Basar - Festung - Blaue Fahrt
Damlatas Magarasi (Tropfsteinhöhle) und Piraten Höhle

Trotz aller Bausünden hat Alanya mit seinen Ca. 100000 Einwohnern seinen Reiz. Viele
deutsche Rentner haben hier ihren Altersruhesitz. In der Antike hieß die Stadt
Korakesion. Sie war eine Grenzbefestigung gegen Pamphylien. Im 2. Jh. vor Christus errichteten Piraten auf dem Berg der Halbinsel eine Burg, die später von den Römern zerstört wurde. Nachdem Antonius und Kleopatra hier ihre Flitterwochen verbracht hatten, schenkte er ihr das damals waldreiche Zederngebiert, dessen Holz für eine neue Flotte herhalten musste. Nach Kleopatra wurde auch der Ca. 2 Kilometer lange Strand westlich der Festung benannt. Östlich der Festung liegt der Alanya Strand.

Kleopatra Beach
Alanya roter Turm

Diese gut erhaltene Festung auf dem 250 Meter hohen Burgberg ist von überall gut zu sehen und das Wahrzeichen der Stadt. Von hier oben bietet sich ein herrlicher Rundblick über die Stadt. Am Hafen steht der rote Turm
(Kizil Kule) aus dem Jahr 1225. Er ist achteckig und hat eine Höhe von fast 50 Metern. Er diente einst zur Verteidigung der nahe gelegenen Werft, deren fünf Hallen in den Felsen gehauen worden sind. Sie sind auch heute noch zu erkennen.
1948 wurde auf der anderen Seite des Burgfelsens eine wunderbare Tropfsteinhöhle entdeckt (Damlatas Magrasi). Diese Grotte hat eine Höhe von 15 Metern. Ihr Alter wird auf 15.000 Jahre geschätzt. Auf der Südwest-
und Nordwestseite befinden sich noch weitere Höhlen (Piratenhöhle, Phosphorhöhle und Liebeshöhle). Diese sind aber nur mit einem Boot zu erreichen. Man kann im Hafen eine Tour auf einer kleinen Nussschale buchen. Ist ein guter Ausflug, man sollte aber Seefest sein, denn es schaukelt ganz schön.

Am Freitag lohnt sich besonders der Basar, welcher von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet ist.
Bauern vom Land bieten ihre Waren feil. Es duftet herrlich nach Gewürzen. Weiterhin befinden sich rund um den Basar die T-Shirt, Jeans Händler, Goldschmiede und Suvenierläden. Hier kann man an jeden Tag sein Glück beim handeln probieren. Ein guter Tipp beim handeln ist es, sich nicht zu auffällig für die Ware zu interessieren und maximal die Hälfte des verlangten zu bezahlen. Nicht wundern, wenn der Händler das Geld auf den Boden wirft, aufhebt und damit seinen Bart bestreicht. Dieses Ritual wird von vielen Händlern mit dem ersten Geld des Tages gemacht. Es soll einen guten Geschäftstag bringen. Es gilt auch als unhöflich, einen angebotenen Tee abzulehnen.
Am Basar liegt auch der Dolmus Bahnhof. Von hier fahren alle Busse ab.
Rund um den Basar befinden sich auch viele, ganz auf den Touristen abgestimmte Restaurants und Bars. Auf dem Basar gilt besondere Vorsicht vor Taschendieben, da hier das Gedrängel am größten ist.

Alanya Hafen
Alanya Robin Hood

Der Park am Hafen sieht vom Hafen aus, wie eine Oase. Hier kann man die Mittagshitze gut aushalten. Direkt am Park, in Richtung Hauptstraße liegt auch ein bekanntes Amerikanisches Fast Food Restaurant, das mit dem gelben M.
Am Park befindet sich auch eine große Bar, das Robin Hood.

Der bekannteste Strand der Stadt ist der Kleopatra Strand. Die meisten Hotels liegen nur durch die Hauptstraße getrennt, dicht an dicht an diesem Strand. Vom Strand hat man einen herrlichen Blick auf die Festung.

Etwas außerhalb der Stadt, östlich in den Bergen im Dim Tal, befindet sich noch eine riesige begehbare Tropfsteinhöhle.
Besonders an heißen Sommertagen lockt die grüne, schattige Flusslandschaft des 12 km östlich von Alanya gelegenen Dim Tales Besucher an. Entlang des Flussufers haben sich einige Restaurants angesiedelt. Das Tal ist auch Ausgangspunkt für Rafting- und Kajaktouren. An einem Berghang in etwa 215 m Höhe befindet sich der Eingang zur Dim Höhle. Treppen führen durch die zweigeteilte Höhle, vorbei an faszinierenden
Stalagtiten- und Stalagmitenformationen und einem kleinen See. Der kleinere Teil der Höhle ist 50 m lang, während der größere Teil eine Länge von etwa 360 m aufweist.

Dim Fluss
Dim  Höhle

Fazit:
Wer außerhalb von Alanya wohnt, sollte sich die Stadt auf jeden Fall ansehen.
Minimum für die Stadt sind 2 Tage. Der Basar ist ein MUSS, wenngleich es hier sehr hektisch zugeht. Eine Fahrt auf den kleinen booten zu den Höhlen ist ein Abenteuer, aber witzig. Im Park am Hafen kann man gut relaxen.

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(c) 2007 Andree Neumann

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